STONEHENGE

Ohne Inschrift oder christlichen Zubau steht in Südengland das bedeutendste Andenken an die europäische Vorgeschichte. Stonehenge, so wie es heute aussieht, ist übrigens nicht durch den sprichwörtlichen Zahn der Zeit zerstört worden. Das wir heute eine Art von Ruine vorfinden, liegt an gezielter Zerstörungsarbeit. Ob es die Römer waren, oder ob sich hier ein mittelalterlicher Herrscher ausgetobt hat bleibt, wie so vieles hier im Dunkel der Geschichte verborgen.

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Die Konstrukteure von Stonehenge haben eine Art Steckverbindung zwischen den horizontalen und den vertikalen Steinen erfunden. Wie bei einem weltbekannten, dänischen Kinderspielzeug wurden die Steinriesen förmlich zusammengesteckt. Diesem System verdanken wir, dass noch relativ viel von diesem Bauwerk stehen geblieben ist.

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An dieser Stelle wurde mehr als 1.600 Jahre gebaut. In Summe sind hier mehr als 2.000 Tonnen an Steinen verarbeitet worden - die mächtigsten Steine wiegen 50 Tonnen und sie sind annähernd 7 Meter hoch. Das bedeutet auch, dass man die oberen Decksteine, mit bis zu 7 Gewicht Tonnen auf bis zu 7 Meter anheben musste. Hier waren also nicht nur geniale Steinmetzen, sondern auch geniale Gerüstbauer und Transport - Logistiker am Werk.

weiterführende Links

de.wikipedia.org/wiki/Stonehenge

www.dmg.tuwien.ac.at/asperl/projekt/stein3.htm

 

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