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Am 18.8. 2011 sendete BR-alpha um 21:00 Uhr die 3. Folge der, dreiteilige Version von „Genie & Geometrie" mit auch einem Beitrag über das Phänomen der sogenannten "Kornfeldkreise" |
Der dreiteilige Folge der Forschungsreise zu den Spuren der rätselhaften Vergangenheit, betrachten zunächst ein Phänomen, welches vorwiegend in der Umgebung von Stonehenge in Südengland zu beobachten ist. Seit rund 20 Jahren, werden riesige, geometrische Konstruktionen, durch Umbiegen der Halme in die Kornfelder gezeichnet. Die sogenannten Kornfeldkreise gehören heute zu einem der größten Rätsel für viele Bewohner der britischen Inseln, und sie treten vorwiegend in der Nähe alter Kultplätze auf. Auch wenn sich immer wieder Urheber melden, bleiben denoch bei einigen dieser Kornfeldzeichnungen Fragen nach der Machbarkeit und der Präzision der Ausführung ungeklärt.
Rätselhafte Spuren finden sich auch bei den Externsteinen im Teutoburger Wald, bei der Kirche in Schöngrabern in Niederösterreich und in der Stadtplanung von Karlsruhe.
Professor Jörg Purner lehrte an der Uni Innsbruck Baugeschichte und erforschte jene Strahlungen die physikalisch nicht messbar, aber seiner Ansicht nach fühlbar sind.
Erstaunliches gibt es auch über den Kirchenbau im Mittelalter zu berichten. Der Wiener Stephansdom weist mit seiner Bauachse genau zum Punkt des Sonnenaufgangs am Tag des Heiligen Stephanus hin. Am 26. Dezember 2006 gelang Roswitha und Ronald Vaughan der filmische Nachweis dieser, recht merkwürdigen Baupraxis.
Ein Film von Roswitha und Ronald P. Vaughan
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Sind neue Spuren aus der Frühgeschichte mit Landkarten, Kombinatorik und mit dem Computer zu entdecken? Für Ronald P. Vaughan, dem Initiator des Projektes „Genie und Geometrie", ist diese Frage mit einem eindeutigen „ja" zu beantworten. Er ist der Überzeugung, dass eine Systematik, Mathematik und nachvollziehbare Geometrie überall in der Anordnung von sakralen Bauplätzen liegt. „Der Ort an sich war stets wichtig, aber die harmonische Anordnung und die Verbindungslinien dürften zur Verstärkung von vermeintlichen, nicht messbaren Kräften gedient haben". Auf der Suche nach merkwürdigen Spuren aus der Frühzeit reist R.P. Vaughan mit der Kamera quer durch Mitteleuropa. Die Suche führt durch einen Zeitraum von annähernd siebentausend Jahren, von den Kreisgrabenanlagen welche rund 5.000 vor Christus errichtet wurden, über Stonehenge über den Dombau bis zur barocken Stadtplanung von Karlsruhe die eindeutig auf den Dom zu Speyer hinweist. Seitdem Menschen Bauwerke errichten, arbeiten sie mit großem Aufwand, mit hervorragendem technischen Wissen und auch im Einklang mit der Sonne, dem Mond und mit den sichtbaren Gestirnen. Das Wissen rund um das Planen mit dem Lauf der Gestirne ist größtenteils in Vergessenheit geraten, ebenso das Wissen über den Sinn und Zweck von mindestens 50.000 Bauwerken der sogenannten Megalithkultur, die innerhalb von rund 3.500 Jahren von Nord-Schottland bis Nord-Afrika errichtet wurden. Sowohl die Erbauer der Kreisgrabenanlagen als auch die Gestalter der Himmelsscheibe von Nebra, kannten die Erde und den Kosmos offenbar unglaublich gut. Der Film versucht keine spekulativen Antworten zu konstruieren, und stellt die Spuren unserer genial, geometrisch orientierten Vorfahren in den Mittelpunkt. |
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